2007-03-08

Es darf ja wohl nicht ganz wahr sein!

Von PMW @ 10:10 [ Spielregeln ]
Da behauptet die hübsche und intelligente Canela (ja, das gibt es, wenn auch selten), also diese Frau behauptet in ihrem fast neusten Post, DOLCE & GABBANA würde mit der neusten Werbung Gewalt an der Frau zeigen.

dolce

Nun, so einfach ist das nicht. Wer weiss ob das Miggeli nicht den armen Buben angefallen hat und der sich nur vor ihr und ihren aggressiven Annäherungen damit rettet, dass er sie mit sanfter Gewalt am Boden hält. Da er offensichtlich zu schwach ist, der Furie Herr zu werden, ruft er seine Freunde zu Hilfe. Die sind übrigens, wie er selbst, hochgradig schwul. Es ist nicht nur eine Sache des Produzierenden, sondern vielmehr auch eine Sache des Sehenden, was in eine Darstellung hineingedeutet wird. Alles, auch dieses Plakat kann interpretiert werden, wie mann/frau will. So gesehen, ist es eine Sache der eigenen Fantasie ob etwas Schmutz oder Glanz darstellt, nicht?

Bluewin liess über das Thema abstimmen und neunundvierzigprozent aller Abstimmenden sind/waren irgendwie dieser Meinung. Neunundvierzig Prozent können sich nicht irren, sondern nur überstimmt werden. Den Link zur Abstimmung hast du hier.

Mein Gott, was soll die künstliche Aufregung? Die Wirklichkeit hat bei den Dreizehn- und Vierzehnjährigen die Werbung schon längst überholt wie die Beispiele der geschundenen, missbrauchten Mädchen in Zürich und in Schmitten zeigen. Hier sollten wir uns engagieren, hier sollten wir gegen die Täter opponieren, hier sollten dafür sorgen, das die Jungschweine ihre Strafe bekommen und nicht wegen der ach so schlimmen Jugend, die sie erleiden mussten, bei Kaffe, Kuchen und TV verhätschelt werden. Das wär was.

Ob D&G eine zweifelhafte "Gewaltkampagne" durchzieht, ob Sloggy ein paar nackte Ärsche und mit Photoshop verlängerte Beine zeigt oder ob Benneton die Grausamkeiten der armen Welt auf seine Poster bannt, es dient nur dem Gewinn der Firmen und der Bekanntmachung der Marke und wir Trampel fallen darauf rein.

2007-03-07

Back In Town

Von PMW @ 11:38 [ Leidenschaft ]
Zurück


Zeit wieder da zu sein. Ich hasse Erklärungen. Also machen wir’s kurz und schmerzlos! Ich lasse Sabbersagg auferstehen, weil ich wissen will, was Sabb noch zu schleimen hat.

Uhr

Für die paar Wenigen, die es interessieren könnte, warum Sabbersagg den Geist wieder fliegen lässt:

Mit sechzig Beiträgen habe ich mein Soll längst nicht erfüllt und meinen Sabber über zuwenig Dinge tropfen lassen, zu denen ich meine, mich äussern zu müssen. Ein Fehler? Einen Fehler kann man erst als Fehler erkennen, wenn er gemacht wurde. Aus diesem Grund begreift jede(r) nur aus seinen Entgleisungen, dass die Regieanweisungen und die Richtungen zu ändern sind. „Sabbersagg“ ist kein enges, zynisches Schema, welches sich nicht für die Kommunikation eignet, sondern auch dafür bestimmt, den nicht sterilen Finger in die eiternde Wunde zu legen. Nicht eng begrenzt im Ausdruck und nicht nur in der Form des „politischen“ Cabaretts richtig wirksam. Nicht Einbahnstrasse sondern Dialog heisst das Motto. Eine Warnung für Gutgläubige, ich bin Zyniker und nicht Cabarettist.

Gewisse Parallelen zum Post "60-Prozess abgelaufen" sind auch für die Harmlosen nicht zu übersehen und durchaus gewollt. Geht in Deckung Folks!

2006-09-23

60 - Prozess abgelaufen

Von PMW @ 18:11 [ Count Up ]
Sektzig


Zeit zu gehen. Ich hasse Abschiede, wenn sie gefeiert werden. Also machen wir’s kurz und schmerzlos!

Uhr

Für die paar Wenigen, die es interessieren könnte, warum Sabbersagg den Geist aufgibt:

Mit sechzig Beiträgen habe ich nun mein Soll erfüllt und meinen Sabber über Dinge tropfen lassen, zu denen ich meinte, mich äussern zu müssen. Ein Fehler? Einen Fehler kann man erst als Fehler erkennen, wenn er gemacht wurde. Aus diesem Grund begreift jede(r) nur aus seinen Entgleisungen, dass die Regieanweisungen und die Richtungen zu ändern sind. „Sabbersagg“ ist ein enges, zynisches Schema, welches sich nicht für die Kommunikation eignet, sondern nur dafür, den nicht sterilen Finger in die eiternde Wunde zu legen. Eng begrenzt im Ausdruck und nur in der Form des „politischen“ Cabaretts richtig wirksam. Einbahnstrasse und nicht Dialog hiesse das Motto. Kommt dazu, ich bin Zyniker und nicht Cabarettist.

Natürlich ist/wäre auch etwas Raum im Blog für ätzende Cabarettisten. Hier im Bluewin aber, sind die Plätze zu klein, zu eng. Man (er)kennt sich und hätte alles gerne etwas „en famille“, etwas friedfertiger, freudiger und eierkuchiger als in der richtigen, der bösen Welt da draussen. Mann nennt doch Onkel Fritz nicht einfach einen Säufer, nur weil er jeden Tag und jede Nacht ausschliesslich stockbesoffen er-leben kann. Abstrakte Melkschemel mit ihren -zeitweise- knorrigen Versen gegenüber der Subventionen spendenden Obrigkeit reichen absolut dafür aus, die Aufmüpfigkeit zu bedienen. Einzelne Ausreisser, die bewusst nur Erwachsene ansprechen wollen, holen sich den dadaistischen Hirninfarkt ohne wirklich je in die Kiste hüpfen zu wollen. Zudem ist die ganze Bluewin-Blog-Suppe frauenlastig. Und weil Frauen es eben gerne friedlicher, schöner, harmonischer haben wollen als Männer (nur am Stammtisch höre ich meist gegenteilige Meinungen) bleibt das ganze ohne Spannung, langweilig, der Regenbogenpresse nachgetippt. Die paar wenigen männlichen Blogger verlieren sich als Weicheier in dieser Weibersauce und wissen vermutlich wenig bis nichts über schwere F1-Motoren und leichte Mädchen, aber viel bis alles über Schuhwichse, Weichspüler, Dampfbügeleisen, Babypflege und Flügelislipeinlagen. Ihr Ausnahmen -es gibt sie- ich entschuldige mich bei Euch.

Ich will mein Harmoniebedürfnis nicht mit Sabbersagg stillen und auch keine Konzessionen in der Art der Kommunikation eingehen, deshalb und genau deshalb stirbt meine Kunstfigur. Jetzt!

Atompilz


Nachdem Sabbersagg im letzten Abschnitt das Zeitliche verlassen musste, kann er natürlich auf Kommentare nicht mehr antworten und ich werde diese Aufgabe nicht für ihn übernehmen. Ich werde nur den Blog auflösen in der Art, dass ich per Ende Oktober (kann aber auch früher sein) alle Beiträge, ausser diesem hier, lösche. Bis Ende Jahr, denke ich, wird Sabberblog aus dem Netz entfernt worden sein.

Aus reiner Nostalgie werde ich mich noch hin und wieder in meinen „Stammlogs“ rumtreiben, sicher werde ich aber keine Schleimspuren mehr hinterlassen. Für diejenigen, die mir noch was zu sagen haben, bleibt die E-Mailadresse sabbersagg[at]bluewin.ch solange in Betrieb, wie der Blog steht. Mitteilungen da drauf beantworte ich höflich, schnell, freundlich und korrekt, wie das halt so meine Art ist.



cu folks
Sabb


PS: Ich wünsche Dir schöne, gute Nächte.


PPS: Ich schau Dir in die Augen, Kleines. *spitzbubensmile*

PPPS: Sektglas zum Wohl, auf ein Besseres ......

2006-09-16

59-neunundfünfzig-fünf-neun

Von PMW @ 14:45 [ Bandenwerbung ]
neunendfünfzig



59

2006-09-14

58 (achtundfünfzig)

Von PMW @ 20:26 [ Count Up ]
achtungfünfzig
Bombe

Hundert Tage, Regierungen beanspruchen in der Regel hundert Tage in denen sie mehr oder weniger von der Opposition in Ruhe gelassen und nicht so fest geprügelt werden wollen. Hundert Tage, so ein hirnverbrannter Blödsinn! Keiner von uns hat hundert Tage zur Verfügung um blauäugig irgendwo irgendeine Schonfrist anzumelden. Als ich noch jung, dumm und schön war, verlangte ich von „eselle“ genau diese Zeit, um meinen Blog starten und in Bewegung bringen zu können. Am 17.06.06 stellte ich meinen ersten Beitrag ins Netz, am 25.09.06 werden das hundert Tage sein.

Schön, dass mein Blog das nicht mehr erleben muss.

Jetzt, Tagzehnte später, da ich weder jung, noch dumm, noch schön, sondern nur mehr „und“ bin, stelle ich fest, dass es auch beim bloggen am Besten ist, im Zenith, also wenn es am Schönsten ist, aufzuhören. Ich denke, ich habe den Zeitpunkt einmal mehr genau und bestens verpasst.

KEW, der maulfaule, lendenlahme Aufreisser von „mannhatfrauniegesehen“ macht es vor, er verschwindet einfach. J.F. Kennedy war hier um die Welt zu retten, Gorbatschov um den Kommunismus und den Kalten Krieg zu beenden. KEW wird zwar als Jungfrau das Zeitliche segnen, aber seine Blogvernichtung ist fabelhaft, beispielhaft und nachahmenswert. Der alte Herr da oben ist weise und verteilt unsere Aufgaben nach unserem Können.

Fettnaepfchen

Ins oft beschworene Fettnäpfchen werde ich in diesem Raum noch ein-, zweimal hüpfen, dann lass ich Dich, wunderschöne Leserin, legasthenischer Leser, für den Rest Deines Lebens in Frieden (vor Dich hindämmern). Sei etwas geduldiger, Du hast es gleich hinter Dir.

Sabbersagg


Blogvernichter aller Länder vereinigt Euch! BALVE!


PS: Ich wünsche Dir und für Dich eine Gute Nacht, wie ich das seit geraumer Zeit immer tue.

2006-09-13

Fünf-Sieben

Von PMW @ 16:10 [ Count Up ]
siebenundfünfzig



Start


Count Up

Count Up, genau das gleiche wie Count Down, nur das Gegenteil oder auch die andere Seite. Einfach? Aber sicher!

Beim Count Down wird auf ein ganz bestimmtes Ereignis hin, abgezählt. Etwa in der Art: Dreihundertfünfundzwanzigtausendsechshundertneunundfünfzig, dreihundertfünfundzwanzigtausendsechshundertachtundfünfzig, dreihundertfünfundzwanzigtausendsechshundertsiebenundfünfzig und so weiter. Die Abstände auf der Zeitachse bleiben sich immer gleich und so kann so etwas zum Beispiel zweitausendundsechs Jahre vor sich hin brünzeln und kein Schwein interessiert das. Aber, die letzten Einheiten werden plötzlich wichtig! Warum?
Beim Punkt „Null“, nennen wir ihn „Ingnition“, also Zündung, wird das angestrebte Ereignis erreicht, und tritt in eine andere, vom Prozess selbst bestimmte Phase. Denken wir an den Raketenstart. Vor „Ingnition“ ist der ganze Prozess kontrolllier- und jederzeit abbrechbar. Nach „Ingnition“ muss funktionieren, was bei dreihundertfünfundzwanzigtausendsechshundertsechsundfünfzig erst erhofft, dann angestrebt und schliesslich geplant wurde. Bei „Ingnition“ wird alles unumkehrbar, es ist der Point-Of-No-Return. Bei „Ingnition“ muss alles, was in den zweitausendundsechs Jahren Vorbereitung geschah, stimmen. Es muss perfekt sein, sonst geht die Projektzukunft in die Hose oder in millionen von Kleinstteilen in den Äther, im besten Fall.


Explosion


Beim Count Up wird ab „Ingnition“ hochgezählt bis der Prozess endet, der mit „Ingnition“ gestartet wurde. Freiwillig oder unfreiwillig, geplant oder ungeplant, mit Freude, mit Trauer, mit Erfolg oder in einen Desaster, spielt alles keine Rolle. Ebenso ist unerheblich wie viele Einheiten auf der berühmt berüchtigten Zeitachse abgehäkelt werden. Ob dreihundertfünfundzwanzigtausendsechshundertfünfundfünfzig oder drei. Egal.

Wir alle befinden uns dauernd in Count Ups und Count Downs, in Prozessen also, die nicht nur unsere Zukunft, sondern auch und vor allem uns selbst verändern. Das ist gut so.

…….achtundfünfzig……

2006-09-10

56

Von PMW @ 21:56 [ Count Up ]


sechsundfünfzig

Fliege''

Wir alle werden hier nicht von fliegenden Fliegen schreiben! Nicht von erschlagenen und nicht von solchen, denen die Freiheit zurückgegeben wurde.


2006-09-07

01/55

Von PMW @ 15:17 [ Count Up ]


01/55

2006-09-06

Rainer Maria Rilke

Von PMW @ 18:14 [ Ganz friedlich ]
Macht jeden Herbst wieder Hühnerhaut.




Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süsse in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Warum ich Hunde mag!

Von PMW @ 17:31 [ Mitten aus dem Leben ]

Katze


Eine Maschine der vertikal landenden KatAir!

Sabbersagg


Kater aller Länder vereinigt Euch! KALVE!



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